Herraje para puerta corredera,Finetta Flatfront S 10 FB, juego

  • Anwendungsarten Schiebetürbeschläge, Rollläden

    Horizontal laufende Schiebetüren

    flächenbündig FB

    Vorfront VF

    Infront IF
    • die Türflügel liegen im geschlossenen Zustand in einer Ebene („flächenbündig“)
    • Seitenwände sowie Ober- und Unterboden des Schrankes sind verdeckt
    • bieten einen hohen gestalterischen Spielraum
    • die Türflügel laufen vor dem Korpus
    • Seitenwände sowie Ober- und Unterboden des Schrankes sind verdeckt
    • es können große Fronten sehr leicht bewegt werden
    • die Türflügel laufen im Korpus
    • Seitenwände sowie Ober- und Unterboden sind sichtbar
    • für eine Vielzahl an Einsatz- und Gestaltungsmöglichkeiten

    Mixfront MF

    Vorfront-Infront

    • die Türflügel laufen sowohl im als auch vor dem Korpus
    • Oberboden ist sichtbar, der Unterboden verdeckt
    • einfache und sichere Montage
    • eine Sonderform von Infront
    • ein Türflügel läuft im, der andere läuft vor dem Korpus
    • Ober- und Unterboden sind von der vorderen Tür verdeckt

    Falttüren

    Drehschiebetüren

    Raumhoch

    • die Türflügel werden wie eine Ziehharmonika zu einem Paket gefaltet. Durch das Falten der Türfront ist der Schrank fast vollständig geöffnet
    • empfohlen bei sehr breiten Schrankwänden
    • eine Mischung aus Drehtür und Schiebetür. Der Türflügel wird durch eine Drehbewegung geöffnet, danach im Korpus versenkt
    • der Schrank wird über seine ganze Breite geöffnet, ohne dass der Türflügel einen Teil des Korpusses verdeckt
    • die Türflügel laufen zwischen Fußboden und Decke
    • es können Räume gestaltet und abgetrennt werden; Drehtüren ersetzt und Nischen und Stauräume genutzt werden
     
     

    Vertikal laufende Schiebetüren

    • die Schiebetüren laufen von oben nach unten
    • verändern das Raumgefühl

    Rollläden

    • Rolläden haben keine feste Tür, sondern eine aus Lamellen bestehende Matte
    • ermöglichen die Realisierung von großflächigen Öffnungen
    • Rollläden können vertikal oder horizontal laufen
  • Konstruktion

    Die Art der gewählten Anwendung, z. B. Infront oder Vorfront, bestimmt die Konstruktion des Möbels.

    Weitere Punkte, die bei der Konstruktion zu beachten sind, sind das Gewicht des Türflügels sowie das Größenverhältnis (Höhe zu Breite) der Tür.

    Begriffsdefinition

    (1) FührungFührungen bestehen entweder aus einem Stahl- oder Aluminiumwinkel und einer gleitgelagerten Rolle oder sie sind nur ein Kunststoffzapfen, der durch eine Schiene gleitet.

    (2) LaufwerkDie Laufwerke werden am Türflügel montiert. Sie sind das Verbindungsglied zwischen Türflügel und Korpus. Bestandteile sind in der Regel ein Winkel aus Stahl oder Aluminium, an dem die Rollen aus Kunststoff montiert sind. Die Rollen sind entweder kugel- oder gleitgelagert.

    (3) FührungsschieneFührungsschienen werden benötigt, um die Türflügel vertikal auszurichten und gegen Verdrehen zu sichern. Sie werden meist aus Aluminium gefertigt, es gibt aber auch Kunststoffvarianten.

    (4)LaufschieneDie Laufschienen geben die Bewegungsrichtung der Türflügel vor. In den Laufschienen sind die Laufwerke gelagert. Die Schienen werden meistens aus Aluminium gefertigt aber auch Stahl wird eingesetzt. Höhere Laufruhe wird mit Schienen aus Aluminium erreicht.

    Dämpfung

    Oft sind Dämpfungen schon im Beschlag integriert und dämpfen den Lauf der Türflügel, wenn diese sich in Richtung der Endposition bewegen. Es gibt aber auch optional am Korpus zu montierende Dämpfer. Hier bietet Häfele das Dämpfungssystem Smuso an.

    Durch Dämpfungssysteme (Einzugsdämpfung) werden die Türen leise geschlossen und bis in die Endposition gezogen. Auf diese Weise wird der Schrank und der Beschlag geschont und die Lebensdauer des Möbels erhöht.

    Elektrische Antriebe

    Für den hohen Komfort gibt es bei vielen Vorfrontbeschlägen auch eine elektrisch angetriebene Variante die jederzeit einfach nachgerüstet werden kann. Türen können so einfach geöffnet und geschlossen werden. Besonders für große und schwere Türen oder für Möbel für Personen mit Bewegungs­eingeschränkung geeignet.

    (1)

    (1) PufferVerhindert das ungebremste Aufschlagen des Türflügels auf die Seitenwand bzw. den nachfolgenden Türflügel. Wird meist an den Türflügel montiert.

    (2)TürflügelanschlagDämpft den Aufprall auf die Seitenwand und schützt den Korpus/die Tür vor Beschädigung und wird in die Schienen montiert. Der Türflügelanschlag mit Raststopper (3) hält die Tür im offenen und/oder geschlossenen Zustand.

    (4)BodenführungMit einer Bodenführung wird eine Schiebetür im Möbel geführt. Sie wird eingesetzt, wenn keine Führungsschiene eingesetzt werden oder die Führung der Tür verdeckt erfolgen soll.

    (2)

    (3)

    (4)

    Synchron/symmetrisches Öffnen

    Beide Türen öffnen sich gleichzeitig. So wird mit einer Bewegung eine große Fläche sichtbar.

    Gewichtsberechnung und Materialauswahl

    Das Gewicht der Tür ist wichtig für die Auswahl des richtigen Beschlages. Die Rohdichte des Ausgangsmaterials und seine spezifischen Eigenschaften müssen bekannt sein und berücksichtigt werden, z. B. wiegt eine Spanplatte aufgrund der geringeren Dichte weniger als eine MDF-Platte.

    Wird ein Spiegel auf eine Tür aufgebracht, muss das Gewicht des Spiegels bei der Berechnung des Türflügelgewichtes, ebenso das Gewicht der verwendeten Beschläge (Ausrichtbeschläge, Griffe, Schiebetürbeschlag) berücksichtigt werden.

    Die MDF-Platte ist wegen ihrer höheren Dichte wesentlich stabiler als eine Spanplatte und verzieht sich nicht so leicht. Bei sehr großen und/oder dünnen Türflügeln sowie Materialien, die zum Verziehen neigen, muss zum Ausrichten und Stabilisieren ein Ausrichtbeschlag (z. B. Planofit und Planomix) genutzt werden. Mit einem Ausrichtbeschlag kann auch ein schon ver­zogener Türflügel ausgerichtet werden.

    Bei der Konstruktion der Türflügel ist folgendes immer zu beachten: Der Türflügel darf nicht höher als dessen 3-fache Breite sein.

    Hmax = 3 x B

    Das Gewicht der Tür wird aus den Maßen der Tür und der Rohdichte (siehe Tabelle unten) des verwendeten Materials berechnet.

    Gewicht in kg = H x B x D x Dichte

    Als Hilfsmittel zur Gewichtsberechnung sind in der Tabelle typische Materialien für Schiebetüren in kg je m² berechnet.

    Rohdichte

    Material

    Dichtekg/m3

    Spanplatte

    650–750

    MDF-Platte, roh

    600–900

    Tischlerplatte, roh

    520–550

    Furnierplatte

    500–800

    Glas

    2500

    Massivholz, Fichte

    ca. 450

    Massivholz, Buche

    ca. 700

    Massivholz, Eiche

    ca. 680

    Massivholz, Teak

    ca. 620

    Massivholz, Kieferca. 550
    Gewicht

    Material

    Dichtekg/m2

    Spanplatte 16 mm

    11

    Spanplatte 19 mm

    13

    Spanplatte 22 mm

    14,5

    Spanplatte mit Spiegel (16 mm + 3 mm Spiegel)

    18,5

    Spanplatte mit Spiegel (19 mm + 4 mm Spiegel)

    23

    MDF 19 mm

    16

    MDF 2 2 mm

    19

    Glas/Spiegel 6 mm

    15

    Glas/Spiegel 8 mm

    20

    Fichte/Tanne 19 mm

    9,5

    Hartholz (Buche) 19 mm

    14,2

    Glasbearbeitung

    Verwendung von Glas für die Türflügel:

    Es können verschiedene Glasarten eingesetzt werden, ESG (Einscheiben-Sicherheitsglas) oder VSG (Verbund­sicherheitsglas). Sicherheitsgläser sind vorgespannt und gehärtet und bieten im Falle eines Bruches eine gewisse Sicherheit. Aus Sicherheitsgründen wird reines Floatglas (Basis oder Fensterglas) nicht empfohlen.

    Grundlegend wird unterschieden, ob der Schiebetürbeschlag geklebt oder geklemmt wird bzw. ob eine Glasbearbeitung erforderlich ist. Ist eine Glasbearbeitung erforderlich, wird diese in der Regel bei der Glasbestellung mit angegeben. In Sicherheitsgläser können nach der Glasherstellung keine Bohrungen mehr eingebracht werden, daher ist die richtige Angabe der Bohrungen vor der Herstellung wichtig. Wird der Beschlag geklebt, muss ein geeigneter Klebstoff verwendet sowie die richtige Vorgehensweise bei der Verklebung beachtet werden. Hinweise zum Kleben von Glas finden Sie in der Produktgruppe 14.

    Montage und Aufbau

    Montagearten der Laufwerke

    Schiebetüren gibt es „oben laufend“ und „unten laufend“, d. h. dass die Laufwerke und die Laufschiene des Schiebetürbeschlages entweder am Oberboden oder am Unterboden positioniert werden. Zusätzlich wird eine Führung dann gegensätzlich zu den Laufwerken unten oder oben montiert.

    Wird ein oben laufender Beschlag gewählt, dann wird die Schiene am Oberboden befestigt und das gesamte Gewicht der Türflügel wird auf den Oberboden übertragen. Dabei ist bei der Konstruktion auf eine ausreichende Verteilung des Türflügelgewichtes oder stützende Zwischenwände zu achten, um ein Durchbiegen des Oberbodens und damit der Laufschiene zu vermeiden.

    Die Laufschiene verhindert nicht das Durchbiegen des Oberbodens!

    Unten laufende Beschläge werden oft bei sehr schweren Türflügeln eingesetzt oder wenn die Konstruktion eine oben laufende Tür nicht ermöglicht. Hier wird die Laufschiene am Unterboden montiert und das Türflügelgewicht wird über den Unterboden in den Sockel auf den Fußboden übertragen. Diese Art der Konstruktion ist sehr stabil.

    Montage und Aufstellung

    Für alle Schiebetüranwendungen ist es wichtig, dass die Laufschiene und der Schrank absolut horizontal ausgerichtet sind!

    Die Türeinstellung erfolgt bei den meisten Beschlägen entweder über Gewinde- oder Exzenterschrauben oder über ein Langloch.

    Um den Korpus gegen Kippen zu sichern, muß dieser an der Wand befestigt werden.

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406.11.240 Flatfront S OS 10FB 900-1000mm

Ancho interior del cuerpo: 860-987 mm

406.11.241 Flatfront S OS 10FB 1000-1150mm

Ancho interior del cuerpo: 988-1115 mm

406.11.242 Flatfront S OS 10FB 1150-1400mm

Ancho interior del cuerpo: 1116-1371 mm

406.11.243 Flatfront S OS 10FB 1400-1650mm

Ancho interior del cuerpo: 1372-1627 mm

406.11.244 Flatfront S OS 10FB 1600-1850mm

Ancho interior del cuerpo: 1628–1883 mm

Detalles del producto
Para 2 puerta

Volumen de suministro

2 carros de traslación con mecanismo de amortiguación
Material de fijación

En paquetes de

1 Juego

Campo de aplicación

Para armarios inferiores/superiores, Sideboards

Peso de puerta

10 kg

Altura de puerta

≤800 mm

Ancho de la puerta

450–836 mm

Grosor de puerta

16–30 mm (incluido tirador: 40 mm)

Material

Aluminio, rodillos: plástico

Accionamiento del mecanismo de traslación

Rodamiento de bolas

Mecanismo de traslación

Deslizamiento en la parte superior o inferior, guía de 3 puntos

Posibilidad de ajuste

Vertical ±5 mm, Horizontal ± 2,5 mm
Puerta delantera: Arriba ±2 mm, Abajo ±2,5 mm
A través de cabeza Allen

Tope de la puerta

Sistema de topes con amortiguación integrada en el mecanismo de deslizamiento

Utilizable para

2 puertas simétricas o para una puerta individual y p. ej. cajones

Montaje

mecanismo de traslación y carriles para atornillar
variante para mueble alto o mueble auxiliar: instalar el mecanismo de traslación abajo
variante para armario superior: instalar el mecanismo de traslación arriba
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Product Features

Volumen de suministro

2 carros de traslación con mecanismo de amortiguación

Material de fijación

Required products

Herraje para puerta corredera,Finetta Flatfront S 10 FB, juego


NONE
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Set de carriles para armario superior

Nº Art.

Para ancho interior del cuerpo

En paquetes de

15.11.2019

Herraje para puerta corredera,Finetta Flatfront S 10 FB, juego

  • Esquema de taladro para armario superior

    Para ancho interior del cuerpo 860-1627 mm

    Ver leyenda

    B ancho de la puerta

    C altura de la puerta

    E grosor del techo

    G solape de la puerta pared lateral del armario

    IA ancho interior del cuerpo

    IH altura interior del cuerpo

    J grosor de la pared intermedia

    S solape de la puerta en la base

    Ancho interior del cuerpo IA (mm)

    (1) en mm

    (2) en mm

    860–987

    64

    IA/2–124

    988–115

    96

    1116–1371

    128

    4*IA/10–19

    1372–1627

    192

  • Esquema de taladro para armario superior

    Para ancho interior del cuerpo 1628–2400 mm

    Ver leyenda

    B ancho de la puerta

    C altura de la puerta

    E grosor del techo

    G solape de la puerta pared lateral del armario

    IA ancho interior del cuerpo

    IH altura interior del cuerpo

    J grosor de la pared intermedia

    S solape de la puerta en el techo

    Modelo

    IA in mm

    (1) en mm

    (2) en mm

    KIT05

    1628–1883

    256

    4*IA/10–19

    KIT06

    1884–2139

    320

    KIT07

    2140–2400

    384

  • Medidas de montaje para armario superior

    Armario superior

    Ver leyenda

    C altura de la puerta

    E grosor del techo

    IH altura interior del cuerpo

    S solape de la puerta en la base (mín. 14 mm)

    ⓐ Soporte, Evita la flexión del techo

  • Medidas de montaje armario inferior

    Armario inferior

    Ver leyenda

    C altura de la puerta

    IH altura interior del cuerpo

    N grosor de la base

    R solape de la puerta en el techo

    ⓐ Soporte, Evita la flexión de la base

    ⓑ Carril guía continuo

  • Medidas de montaje para armario superior

    Armario superior

    Ver leyenda

    B ancho de la puerta (máx. 836 mm)

    BO profundidad de suelo

    IA ancho interior del cuerpo

    G solape de la puerta en la pared lateral del armario (máx. 25 mm)

    J grosor de la pared intermedia (máx. 50 mm)

    K grosor pared lateral

    LM entrada de puerta armario superior

    SE pared lateral (profundidad)

    T grosor de puerta (máx. 30 mm)

    TG grosor de puerta incl. tirador (máx. 40 mm)

    V distancia del tirador al canto exterior (mín. 10 mm, máx. B/3)

  • Medidas de montaje armario inferior

    Armario inferior

    Ver leyenda

    B ancho de la puerta

    IA ancho interior del cuerpo

    G solape de la puerta en la pared lateral del armario (máx. 25 mm)

    J grosor de la pared intermedia (máx. 50 mm)

    K grosor pared lateral

    LM entrada de puerta armario superior

    SE pared lateral (profundidad)

    T grosor de puerta (máx. 30 mm)

    TG grosor de puerta incl. tirador (máx. 40 mm)

    V distancia del tirador al canto exterior (mín. 10 mm, máx. = B/3)

  • Esquema de taladro armario inferior

    Para ancho interior del cuerpo 860–1627 mm

    Ver leyenda

    B ancho de la puerta

    C altura de la puerta

    N grosor de la base

    G solape de la puerta pared lateral del armario

    IA ancho interior del cuerpo

    IH altura interior del cuerpo

    J grosor de la pared intermedia

    R solape de la puerta en el techo

    Ancho interior del cuerpo IA (mm)

    (1) en mm

    (2) en mm

    860–987

    64

    4 * IA/10 + 24

    988–115

    96

    1116–1371

    128

    1372–1627

    192

Nota: La ilustración muestra en su caso un artículo similar

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